Drago - Drops vom Aatal
*28.04.1995 +13.04.2005
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Drago hieß eigentlich „Drops vom Aatal“. Nach ihm ist meine Hundeschule und meine Zucht benannt, er war mein zweiter Hund und mit ihm hat alles angefangen... . Dafür war er aber so ein echter Schatz und ich zweifle immer daran, dass irgendein Hund mal in seine Fußstapfen treten könnte... . Drago war ein Hund der sich als Halbstarker mit jedem Rüden messen wollte, und das brachte mich wirklich an den Rande des Wahnsinns, denn ich war irgendwann ein einsamer Spaziergänger, der jedem Rüden aus dem Weg ging. Das führte mich in verschiedene Hundeschulen, leider konnte mir nicht Eine helfen und auch die selbsternannten Hundepsychologen scheiterten kläglich an ihm, also blieb mir nichts anderes übrig, als mich selbst fortzubilden und alleine meinen Hund zu therapieren... . Die Arbeit mit ihm entpuppte sich als extrem erfolgreich. Wir beiden wurden ein Dreamteam. Drago hatte super Nerven, war in der Stadt absolut zuverlässig und ließ sich durch nichts mehr aus der Ruhe bringen. Um ihm die Möglichkeit zu geben seine Aggressionen los zu werden landete ich (wo ich doch absoluter Schutzdienstgegner war) im Schutzhundesport. Wobei ich erwähnen muss, dass ich damals mit meinem Helfer einen echten Glücksgriff tat und er mir den Schutzdienst als nette Hundebeschäftigung näher brachte und Drago hervorragend aufbaute. Mit Drago war ich dann sehr erfolgreich, er bestand sehr oft die Schutzhundprüfung der Stufe 3 und wir hatten auch überregional super Erfolge. 3 erfolgreiche Teilnahmen auf Landesgruppenprüfungen, eine erfolgreiche Teilnahme auf der FCI-Bundesqualifikation und ein 5.Platz auf der Bundesleistungssiegerprüfung für Hovawarte sprechen dabei für sich. Drago mutierte zum absoluten Superhund, er vertrug sich so gut wie mit jedem Hund, bestand etliche Prüfungen mit jugendlichen Hundeführern und Zuhause entpuppte er sich als der beste Seelenklempner und Kamerad der Welt. Leider war es Drago nicht gegönnt richtig alt zu werden Mit 7 Jahren wurde eine Autoimmunerkrankung festgestellt, außerdem eine Schilddrüsenunterfunktion und auch die Bauchspeicheldrüse arbeitete nicht richtig. Unter Cortison zerfiel mein Liebling von Tag zu Tag immer mehr. Eine Futterumstellung gab ihm mit 9 Jahren noch mal einen Aufschwung, aber 2005 als er 10 Jahre alt werden sollte, plagte ich mich täglich mit der Frage wann Tierquälerei anfängt. Doch schließlich machte es mir Drago einfach: am 13.04.2005 bekam er eine Magendrehung und musste eingeschläfert werden. Meine Zucht und meine Hundeschule ist mein Denkmal für diesen einmaligen Freund. Er war einfühlsam, sanft und immer der starke Part an meiner Seite, er kannte mich genau und hat mir über viele, sehr schwere Zeiten hinweg geholfen. Er ist mir, selbst wenn sich die ganze Welt gegen mich verschworen hatte und ich eigentlich unausstehlich war, |


